„Vegetarismus ist Klimaschutz“
Buchautor Jonathan Safran Foer im Videointerview

Mit seinem Buch „Tiere essen“ hat der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer eine lebhafte Debatte über den Fleischkonsum und unsere Essgewohnheiten angestoßen. Die Feuilletons überschlagen sich mit Rezensionen über sein Werk, in dem sich nur wenig Appetitliches findet: Denn er beschreibt, die grausamen Zustände bei der Massentierhaltung in den USA.
Ähnliche Gegebenheiten herrschen in industriellen Tierbetrieben jedoch überall auf der Welt. Die deutsche Schriftstellerin Karin Duwe, mit der Foer derzeit auf Leserreise ist, berichtet in ihrem Werk „Anständig essen“ von ihren Erfahrungen: In mehreren Selbstversuchen hat sich Duwe zunächst vegetarisch, danach vegan und schliesslich auch frutarisch ernährt, das heisst sie aß nur bestimmte Obst- und Gemüsesorten. Ihr neues Credo: weniger Fleisch und mehr Bioprodukte kaufen.
Die neuen Bücher finden in einer Zeit, in der mit Dioxin verseuchte Eier in den Supermarktregalen landen, großes Interesse. Das Thema scheint in der Gesellschaft angekommen: Weniger Fleisch zu essen, bedeutet nicht nur, für ein besseres Leben der Tiere einzutreten, sondern auch Landwirtschaft und Klima zu schonen. Noch immer verursacht die Fleischproduktion, insbesondere die von Rindfleisch, hohe Treibhausgasemissionen.
Im Video-Interview mit ENERGLOBE.DE, erklärt Autor Foer, warum Vegetarier gleichzeitig auch Klimaschützer sind.
Weitere Informationen:
Gespräch mit Jonathan Safran Foer „Schluß mit Schnitzeljagd“ in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30.12.2010 auf: www.faz.net.
Verlagsinformation zu Karin Duwes Veröffentlichung „Anständig essen“ auf der Website von Galiani Berlin: www.galiani.de.