Dossier (Testversion): Internationale Klimaverhandlungen
Autor: Alena Müller
Seit 18 Jahren versuchen die Staaten der Erde, das Klima zu schützen. Jährlich finden Klimaschutzverhandlungen statt, die verbindliche Vereinbarungen hervorbringen sollen.
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Dossier (Testversion): E-Mobilität
Autor:
E-Mobility ist die Mobilität der Zukunft. Aber wann kommt sie und welche Rahmenbedingungen braucht sie?
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Dossier (Testversion): Energieeffizienz
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Wie der Klimaschutz am günstigsten zu erreichen ist.
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Dossier (Testversion): Smart Grids
Autor: Alena Müller
Entwicklung und Stand in Forschung, Technologie und Politik; Interviews, Übersichten und Themen-Links
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Dossier (Testversion): Internationale Klimaverhandlungen
Seit 18 Jahren versuchen die Staaten der Erde, das Klima zu schützen. Jährlich finden Klimaschutzverhandlungen statt, die verbindliche Vereinbarungen hervorbringen sollen.
Autor: Alena Müller
Links:
Interaktive Grafik Kipppunkte, www.spiegel.de
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Artikel:
Links:
IPCC: Climate Change 2007
Notes:
"In Cancún, governments renewed their trust in each other, but to succeed fully they need to press boldly ahead with what they have agreed. Implementation is the most effective avenue to harness the support of business and civil society, both of which are critical", said Christiana Figueres, Executive Secretary of the UN Framework Convention on Climate Change (UNFCCC).
Zitate:
- "Für den nächsten Klimagipfel Ende 2011 rücken nun drei zentrale Fragestellungen in den Vordergrund. Zum einen soll das Gesamtziel weiter konkretisiert werden. Welches globale Reduktionsziel setzt sich die Staatengemeinschaft für 2050? Wann soll der Scheitelpunkt
des globalen Emissionsanstiegs erreicht sein (dieser entscheidet maßgeblich darüber, welcher Temperaturanstieg sich noch vermeiden lässt)? Darüber hinaus stehen drei weitere konkrete Fragen im Zentrum: Erstens die der rechtlichen Form für das letztlich zu
vereinbarende Abkommen. Zweitens die der Langfristfinanzierung. Drittens die Frage, wie die jetzt noch möglichen Schlupflöcher geschlossen werden können."
- Quelle: Germanwatch: Resümee des Klimagipfels in Mexiko 2010
Links:
Offiizielle Webseite der Klimaverhandlungen in Durban
Notes:
Ende 2011 findet der Weltklimagipfel im Südafrikanischen Durban statt.
Auch hier wird wieder über verbindliche Klimaziele für die Zeit ab 2013 diskutiert werden. Denn die Zeit wird eng: die erste verbindliche Vertragsperiode des Kyoto-Protokollls läuft Ende 2012 aus. Um sich auf nachfolgende Redkutionszielen zu eignen, bleibt zur noch wenig Zeit; Kritiker finden, zu wenig.
Um den Gipfel in Durban vorzubereiten, finden das ganze Jahr über Vorbereitungstreffen statt.
Notes:
Der vierte Teil des Dossiers bereiten Grundlagenwissen zum Klimawandel auf - zum Beispiel zum Treibhauseffekt oder zu den Kipppunktes des Klimas. Dabei handelt es sich um Regionen, in den der an sich schleichende Prozess des Klimawandels drastische Folgen bewirkt und damit Auswirkungen auf das ganze System Erde hervorrufen könnte.
Weiterhin wird auf die Berichte des Weltklimarats (IPCC) verlinkt, die den Klimaverhandlungen als Grundlage dienen. Hauptaufgabe des IPCC ist es, Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen sowie Vermeidungs- und Anpassungsstrategien zusammenzutragen.
Links:
Infofilm der ZDF-Sendung Quarks&Co.
Infomaterial der Bundeszentrale für politische Bildung über Klimawandel und Klimaschutz
Informationsblatt des Deutschen Klimarechenzentrums
Zitate:
- Bei den Klimaverhandlungen geht es darum, den Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Aber auch wenn es gelingt, die globale Erwärmung darauf zu beschränken, rechnen Wissenschaftler immer noch mit gravierenden Folgen, wie die Aussagen von Anders Levermann und Jacob Schewe bei der Vorstellung ihrer Studie zeigen:
„Schon ein Temperaturanstieg von weniger als zwei Grad hätte weitreichende Folgen – wenn auch weniger tiefgreifende als bei einer noch stärkeren Erderwärmung", so Jacob Schewe, Wissenschaftler beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
So würde im 1,5-Grad-Szenario der allein durch die thermische Ausdehnung der Wassermassen verursachte Meerespiegelanstieg im Jahr 2250 durchschnittlich rund 30 Zentimeter betragen. „Dies hätte bereits ernstzunehmende Folgen für viele Küstenregionen weltweit“, sagt Anders Levermann, Professor für die Dynamik des Klimasystems.
- Quelle: Studie von Schewe und Levermann
Links:
UNFCCC-Terminkalender 2011
Notes:
1997 konnten die UN ihren ersten Durchbruch feiern: Die Verhandlungsstaaten des Weltklimagipfels in Kyoto einigten sich auf das so genannte Kyoto-Protokoll. Es ist das erste völkerrechtlich verbindliche Abkommen
zum Klimaschutz und hat das Ziel, die für
den Klimawandel verantwortlichen Treibhausgase zu reduzieren. ENERGLOBE.DE-Artikel stellen das Vertragswerk vor, über die Linkliste können die Dokumente im Netz aufgerufen werden.
Das Kyoto-Protokoll sieht auch flexible Mechanismen vor, die es den Unternehmen der Industrieländer ermöglichen, auf möglichst
kostengünstige Art und Weise Klimaschutz zu betreiben. Dazu können sie über den Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI) Klimaschutzprojekte und anderen Ländern durchführen, wenn diese günstiger als Veränderungen im eigenen Land sind. ENERGLOBE.DE-Artikel erklären die Einzelheiten.
Links:
UN-Informationsblätter zum Klimaschutz.
Infosammlung zum Kyoto-Protokoll. www.agenda21-treffpunkt.de
Dossier des BMU zu den Klimaverhandlungen.
Hintergrundinformationen der UN zum Kyoto-Protokoll.
Chronik der Klimakonferenzen
Links:
Handelsblatt, 13.12.2010. Klaus Strattmann: Klimaschutz findet woanders statt.
FAZ, 12.12.2010. Andreas Mihm: Wenn der Markt das Klima schützt.
Die Zeit, 30.12.2010. Fritz Vorholz: Klimakatastrophe.
The Guardian, 8.10.2010: Shiona Tregaskis: Q&A: Cancún COP16 climate talks.
ENERGLOBE.DE, 2.12.2010. Alena Müller: Alle Augen auf REDD.
ENERGLOBE.DE, 30.11.2010. Alena Müller: Kleine Schritte, gut verpackt.
ENERGLOBE.DE, 9.12.2010. Alena Müller: 100 Milliarden gegen Emissionen.
Links:
Die Dokumente des „Cancún Agreements“ im Überblick.
Arbeitsergebnisse der Ad-Hoc-Arbeitsgruppe zur Langzeitzusammenarbeit zwischen Industrie- und Schwellen- und Entwicklungsländern.
Arbeitsergebnisse der Ad-Hoc-Arbeitsgruppe zu Verpflichtungen der Industrieländer im Kyoto-Prozess.
Notes:
Ende 2010 fand der Weltklimagipfel in Cancún, Mexiko statt. ENERGLOBE.DE war vor Ort und berichtete.
Die ENERGLOBE.DE-Artikel geben einen Überblick über die Ergebnisse des Gipfels. Im Interview fordert Klimaökonomen Lord Nicholas Stern von Deutschland eine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Ottmar Edenhofer, Chefökonom am PIK, skizziert eine marktwirtschaftliche Lösung für den Klimaschutz.
Ein Video zeigt die UN-Pressekonferenz vom 3.12.2010.
Im "Presserückblick" stehen Überblicksartikel über den Verhandlungsausgang sowie Einzelentscheidungen zum Waldschutz und zur Klimafinanzierung.
Die Linksammlung "Cancun-Agreement" stellt die wichtigsten Dokumente des Klimagipfels zusammen.
Video:
http://www.youtube.com/watch?v=AHaraKjqjpoArtikel:
Ausgerechnet ein Elektrofahrzeug war vor über hundert Jahren das schnellste Auto der Welt. Hunderte Zuschauer säumten die Straßen von Paris, als der Belgier Camille Jenatzy 1899 in einem Elektrofahrzeug als erster Mensch überhaupt mehr als 100 Stundenkilometer erreichte. Doch nach diesem verheißungsvollem Start landete die E-Mobilität vorerst in einer Sackgasse. Erst heute erlebt diese alte Idee eine Renaissance.
Produktionszahlen belegen, dass die verschiedenen Antriebsarten um 1900 ähnlich weit entwickelt waren. Erst in den zwanziger Jahren setzte sich der Benziner entscheidend durch. Das lag am technischen Fortschritt im Motorenbau und billigem Kraftstoff aus Erdöl. CO2-Emissionen spielten bis Mitte der neunziger Jahre keine Rolle. „Es gab einfach zu wenig betriebswirtschaftliche Anreize, in Elektroautos und Batterieforschung zu investieren“, bilanziert Henning Kagermann, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) und bis 2009 Vorstandschef des Softwarekonzerns SAP.
Favorit bei Forschern: Lithium-Ionen-Batterie
Batterien sind der 'Kraftstofftank' und deshalb das zentrale Problem bei der Entwicklung von E-Autos. Ihre Kapazität ist zu gering, die Produktionskosten zu hoch und die Ladezeit zu lang. Vor allem die Vorteile der größeren Reichweite von Benzinmotoren bestehen bis heute. Bis dato bewältigen Elektroautos nur etwa 150 Kilometer.
Daneben ist die lange Ladedauer, derzeit bei sechs bis acht Stunden mit 230 Volt Spannung, die größte Herausforderung. Schnelles Auftanken zwischendurch ist vorerst nicht möglich. Die Besitzer der E-Autos laden daher am einfachsten am Arbeitsplatz oder über Nacht zu Hause an der Streckdose. Deshalb werden Elektroautos in einigen Jahren, wenn überhaupt, vor allem in Stadtgebieten eine Alternative sein.
Die Regierung testete E-Autos auf Rügen
Durch den hohen Benzinpreis rückte das E-Auto wieder in den Fokus. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung untersuchte in einem Pilotprojekt von 1992 bis 1996 den Einsatz von Elektrofahrzeugen auf der Insel Rügen. Ergebnis: E-Autos waren nicht praxistauglich und hatten nur geringe ökologische Vorteile gegenüber Kraftfahrzeugen – damals wurden aber Bleibatterien eingesetzt und der Anteil Erneuerbaren Energien am Strommix lag bei unter fünf Prozent.
Heute beträgt dieser Anteil immerhin schon 16 Prozent. Damit liegt das Elektromobil 38 Prozent unter der von der EU-Kommission ab 2012 vorgeschriebenen Grenze von 120 Gramm Kohlendioxidausstoß je Kilometer. Der durchschnittliche Verbrauch beträgt dabei 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. CO2-neutral ist das E-Auto aber erst, wenn es ausschließlich regenerativ betankt wird. Auch die Batterieforschung macht Fortschritte. Lithium-Ionen-Batterien liefern inzwischen ermutigende Ergebnisse. Ihr Wirkungsgrad ist mit knapp 95 Prozent gut dreimal so hoch wie beim Verbrennungsmotor.
E-Mobility-Testprojekte
Derzeit gibt es in Deutschland acht Regionen für Pilotprojekte: Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr, Stuttgart und Sachsen. Im Rhein-Ruhr-Gebiet entlang der A40 plant der Essener Energieriese RWE eine Flotte von 150 E-Fahrzeugen zu testen. Carolin Reichert, Leiterin für E-Mobility bei RWE: „Unser großer Alltagstests für Ladesäulen und Elektroautos kommt zum richtigen Zeitpunkt. Denn erste E-Serienfahrzeuge stehen kurz vor der Markteinführung.“
Während RWE das E-Auto von Renault einkauft, entwickelt der Energieversorger EWE aus Oldenburg ein sogar eigenes Vehikel, den E3. Nach Ansicht von EWE-Forschungsleiter Jörg Hermsmeier ist die geringe Reichweite eines E-Autos kein entscheidender Nachteil gegenüber einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Er rechnet damit, dass sich die Elektromobilität als erstes in Städten und in Regionen mit vielen Pendlern etablieren wird. Wenn die Fahrer nur wenige Kilometer pro Tag zurücklegen, sei die Kapazität der Batterie mehr als ausreichend.
EWE möchte die E-Autos auch als möglichen Netzpuffer in einem Smart Grid einsetzen: Wenn ein Überangebot an Strom aus Windenergieanlagen besteht, kann das Fahrzeug zur selben Zeit betankt werden oder den Strom in Spitzenlastzeiten sogar wieder abgeben. „Das vom BMWi geförderte Forschungsprojekt aus dem E-Energy-Programm untersucht die Netzintegration von E-Fahrzeugen, damit gesteuertes Laden mit hohem Anteil Erneuerbarer Energie möglich wird“, erklärt Hermsmeier.
Alle deutschen Hersteller liegen gleich auf
Die Schätzungen über den 2020 zu erwartenden Bestand der E-Flotte auf deutschen Straßen gehen weit auseinander: RWE prognostiziert über zwei Millionen Fahrzeuge, während Siemens sogar das Doppelte erwartet. Die Entwicklung hängt stark von den Prioritäten der Autohersteller ab. Jürgen Meyer, Automobilexperte und Aktienfondsmanager bei der schwedischen Großbank SEB, sieht bislang niemanden in der Pole Position: „Bislang liegen alle deutschen Hersteller gleich auf, keiner hat die Nase vorn.“
Basics:
Acatech-Bericht:
Wie Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden kann
Artikel:
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat keine Angst mehr vor dem Klimawandel. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Infratest-Umfrage im Auftrag des Magazins “Spiegel”. Während im Herbst 2006 noch 62 Prozent eine globale Erwärmung fürchteten, sind es jetzt nur noch 42 Prozent. Jeder Dritte der insgesamt 1.000 befragten Personen hält die Prognosen für unberechtigt, nach denen sich der Planet in Zukunft weiter aufheizen wird. Mittlerweile glaubt sogar jeder Vierte, dass Deutschland vom Klimawandel profitieren wird.
„Da waren Leute mit ihren Stimmungskampagnen sehr erfolgreich“ urteilt Ottmar Edenhofer Chefökonom am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung PIK und einer der Leitautoren für den Bericht des IPCC. „Aber die Klimaskeptiker werden nicht den Sieg davontragen, auf lange Sicht wird sich das gesicherte Wissen gegen die interessengeleitete Stimmungsmache durchsetzen.“ Noch ist offen, ob die Klimawissenschaftler ihren Ruf durch transparentes Arbeiten nach anerkannten Standards wiederherstellen können.
Dass es Zweifel an ihrer Arbeit gibt, ist kein Wunder. Immerhin musste die Zunft der Klimaforscher in den vergangenen Monaten viel Kritik einstecken: Zuerst wegen des so genannten „Climategate“-Skandals kurz vor dem Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009. Hackern gelang es, Computerdaten und E-Mails von einem Rechner des Forschungsinstituts an der britischen East Anglia Universität herunterzuladen. Den Wissenschaftlern wurde daraufhin unterstellt, Klimadaten gefälscht und der Öffentlichkeit vorenthalten zu haben.
Inzwischen kam ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss zu dem Schluss, dass den Wissenschaftlern kein Vorwurf zu machen sei und diese nach gängiger Praxis gehandelt hätten. Doch das Image der Wissenschaftler ist beschädigt. Die Situation spitzte sich weiter zu, als im Januar dieses Jahres der Bericht des Weltklimarates IPCC mit Fehlern veröffentlicht wurde.
Auch in England und den USA zweifelt man am Klimawandel
Die negativen Schlagzeilen scheinen die Glaubwürdigkeit für die Klimaforschung international geschmälert zu haben. Die deutschen Umfrageergebnisse korrespondieren mit den Auswertungen ähnlicher Befragungen in den USA und Großbritannien. So hatte der britische Fernsehsender BBC im November 2009 und im Februar 2010 Umfragen zum Klimawandel durchgeführt und ebenfalls rund 1.000 Personen befragt. Immerhin die Hälfte der Befragten kannte die Vorwürfe gegen die Klimaforscher - nicht ohne Wirkung: Im Dezember 2009 waren noch 83 Prozent der Briten davon überzeugt, dass sich der Planet erwärmt, zwei Monate später nur noch 75 Prozent.
In den USA führte die renommierte Yale Universität im Januar 2010 eine ähnliche Studie durch. Ergebnis: Nur noch 57 Prozent der US-Amerikaner glauben überhaupt an die Existenz des Klimawandels. Zwei Jahre zuvor waren es immerhin 71 Prozent.
Alle drei Umfragen zeigen unisono: Die negativen Schlagzeilen rund um „Climategate“ haben in der Öffentlichkeit Spuren hinterlassen.
Weitere Informationen:
Alle Ergebnisse der Spiegel-Umfrage bei www.spiegel.de
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Notes:
Zuerst kam Kyoto – und dann lange
nichts mehr. Nach dem 1997 verabschiedeten Kyoto-Protokoll hat die
internationale Klimapolitik der vergangenen Jahre keine
bahnbrechenden Erfolge mehr zu verzeichnen. Daran hat auch der jüngst
UN-Klimagipfel im mexikanischen Cancún nichts geändert.
Das ENERGLOBE.DE-Dossier gibt nicht nur einen Überblick über die internationale Klimapolitik, sondern zeigt zum Beispiel auch, warum Klimaökonom Lord Nicholas Stern Deutschland eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz zumisst und welchen alternativen Weg zum Klimaschutz die Wissenschaftler Claudia Kemfert, Eike Weber und Ottmar Edenhofer anschlagen wollen.
- Im ersten Teil lesen Sie über die Ergebnisse der Verhandlungen in Cancún.
- Der zweite Teil stellt die Verhandlungsthemen 2011 vor.
- Der dritte Teil gibt einen Überblick über das Kyoto-Protokoll und seine Mechanismen.
- Im vierten Teil des Dossiers werden Informationen zu Grundlagen wie dem Treibhauseffekt aufgeführt.
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Das Geheimnis der Leitungen
Der Netzausbau in der EU dient nicht nur den Windmüllern
Der Netzausbau in Europa dient laut EU vor allem dem Klimaschutz. Rentabel sind die Leitungen aber nur durch den Transport von fossilem Strom.
18.11.2010
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„Bündel an Problemen“
Köhler, Kabinettschef des EU-Energiekommissars, im Interview
Im Interview spricht Michael Köhler, Kabinettschef von Energiekommissar Oettinger, über Hürden beim Aufbau einer EU-Energieinfrastruktur.
18.11.2010
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„Keine Harmonisierung“
Grüner Strom soll laut EU nicht einheitlich vergütet werden
Die EU-Länder vergüten die Einspeisung von Wind- und Solarstrom unterschiedlich. Die EU befürwortet das.
11.11.2010
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Ausnahmen für den Energiehandel
EU-Generaldirektor Lowe zu Spekulations-Schwellenwerten
EU-Generaldirektor Lowe über den Schwellenwert für systemische Risiken im spekulativen Energiehandel.
04.11.2010
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Kampf um Kohle
EU und Regierung streiten über deutschen Steinkohleausstieg
2014, 2018 oder ein Kompromiss? EU und Bundesregierung streiten über den deutschen Steinkohleausstieg.
28.10.2010
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Herausforderung Netzausbau
EU-Vize-Generaldirektor Energie Barbaso zum EU-Stromnetz
Der EU-Vize-Generaldirektor Energie Barbaso sieht beim Netzausbau die Wirtschaft in der Verantwortung. Staat und EU zahlen nur im Ausnahmefall.
16.09.2010
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„Die Politik ist überfordert“
EU-Kommission will Emissionshandel reformieren
Wegen der Wirtschaftskrise muss der CO2-Markt reformiert werden. Sonst bleibt er wirkungslos.
02.06.2010
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Nadelöhr im Strommarkt
Grenzkuppelstellen verstopfen europäischen Energiehandel
Die Grenzkuppelstellen haben zu wenig Kapazität, um für mehr Wettbewerb am europäischen Strommarkt zu sorgen.
02.06.2010
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Risiken im Energiehandel
EU-Generaldirektor Lowe zur Einführung von Clearinghäusern
Die EU plant für den OTC-Derivatehandel die Einführung von Clearinghäusern. Das betrifft auch den Energiemarkt.
20.05.2010
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Felix Matthes zum EU-Emissionshandel
Flexible Obergenzen „irrig“
Felix Matthes vom Öko-Institut über die Flexibilisierungs-Debatte beim Zertifikatehandel.
18.05.2010
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Emissionshandel
Alles über CO2, CDM und JI
Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen um Thema Emissionshandel, Clean Development Mechanism und Joint Implementation.
14.04.2010
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Countdown für EU-Milliarden
Konzerne fordern schnelles CCS-Gesetz
Die EU will CCS-Projekte mit Milliardenbeträgen fördern. Doch in Deutschland fehlt noch die nötige Gesetzgebung.
09.03.2010
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Artikel:
Artikel:
Leben & Zukunft
Revolution auf dem Acker
Gespräch mit Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises
Interview mit der indischen Umweltaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva.
28.06.2011
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„Mehr PS heißt nicht mehr Image“
Autopapst Dudenhöffer über künftige Mobilität und Statussymbole
Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer über intelligente Autobauer und Nachhaltigkeit als Markenmerkmal.
28.04.2011
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„Die Party ist vorbei“
Interview mit J. v. Uexküll vom Weltzukunftsrat
Video-Interview mit Jakob von Uexküll, Erfinder des Alternativen Nobelpreises und Mitbegründer des Weltzukunftsrates.
17.03.2011
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Intelligent verschwenden
Michael Braungart über sein Designkonzept Cradle to Cradle
Michael Braungart propagiert mit seinem Designkonzept Cradle to Cradle die intelligente Verschwendung.
03.02.2011
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Schlaue Produkte
T-Shirts und Fliesen, die biologisch abbaubar oder recyclingfähig sind
Das Cradle-to-Cradle-Designkonzept steht für ein Leben ohne Müll.
03.02.2011
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„Vegetarismus ist Klimaschutz“
Buchautor Jonathan Safran Foer im Videointerview
Jonathan Safran Foer spricht im Videointerview mit ENERGLOBE.DE über den Wandel unserer Essgewohnheiten.
27.01.2011
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Deutsche fahren grüner
Immer mehr Deutsche wollen umweltfreundlicher Auto fahren
Aktuelle Studien beweisen: Autofahrern ist Umweltschutz wichtig.
02.12.2010
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„Standards zu lax“
Autopapst Dudenhöffer kritisiert Emissions-Grenzwerte
Autopapst Dudenhöffer spricht im Videointerview über die Potenziale von Erdgasautos.
02.12.2010
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Gas im Tank
Autofahren mit Erd- und Flüssiggas
Die Erdgasauto-Lobby macht mobil: Der Deutschen liebstes Kind könnte bald mehr Gas im Tank haben.
25.11.2010
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Bilderserie Erdgasautos
Bilderserie: Gasbetriebene Autos machen mobil
Immer mehr Autofahrer steigen auf gasbasierte Fahrzeuge um. ENERGLOBE.DE zeigt einige beliebte Modelle.
25.11.2010
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Investieren in Cancún
Grüne Ausbeute auf der Frankfurter Buchmesse
Viele Neuerscheinungen im Herbst widmen sich den Themen Energie und Klima. Überraschungen sind nur wenige dabei.
14.10.2010
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Sonne tanken – mit gutem Gewissen
Bewusstes Leben ist auch auf Reisen möglich
Nachhaltiger Urlaub, der Umwelt und Bewohner der Ferienregion schont, ist möglich.
10.06.2010
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Nachhaltig im Supermarkt
WeGreen hilft beim bewussten Einkauf
WeGreen verhilft Konsumenten zu mehr Transparenz, damit sie bewusst einkaufen können.
27.05.2010
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Tanken mit der CO2-Kreditkarte
Experten fordern Emissionshandel für Privatleute
Privathaushalte sollten am Emissionshandel teilnehmen, fordern Experten.
20.05.2010
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Auf großem Fuß
Der persönliche Fußabdruck informiert über die eigene Klimabilanz
Beim Essen lassen sich Treibhausgase vermeiden. Dieser Klimaschutz schmeckt nicht jedem.
01.04.2010
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Besser essen fürs Klima
Vegetarier auf dem Vormarsch
Wenn der Klimaschutz die Speisekarte erreicht, geht es ans Eingemachte.
31.03.2010
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Klimasünder auf vier Pfoten
Studie untersucht Öko-Fußabdruck von Haustieren
Tierfreund oder Autofan – wer ist der größere Klimasünder? Eine Studie zeigt: Sie halten sich die Waage.
31.03.2010
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Artikel:
Stadt & Energie
Chinas grüne Vorzeigestadt
Architekt Hong Li über die „Low-Carbon Future City“ Yinggehai
SBA-Architekt und Stadtplaner Hong Li über die „Low-Carbon Future City Yinggehai“.
24.05.2011
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Chinas Ökostädte am Scheideweg
Einige Vorzeigeprojekte verlieren ihren grünen Glanz
Die Pioniere des urbanen Fortschritts werden oft nicht so grün gebaut wie geplant.
12.05.2011
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Kein Plan für alle Fälle
Bei einem Reaktorunfall wären Evakuierungen problematisch
Bei einem Reaktorunfall in Deutschland könnten nicht alle Menschen informiert und evakuiert werden.
24.03.2011
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„Kriegsähnliche Zustände“
Debatte um den Katastrophenschutz neu entbrannt
Die Katastrophe in Fukushima wirft Fragen nach dem zivilen Katastrophenschutz bei deutschen Kernkraftwerken auf.
17.03.2011
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IT-Branche unter Strom
Cebit-Nachlese: Die IT-Branche diskutiert über Smart Grids.
Auf der Technologiemesse Cebit war neben Cloud Computing der Aufbau von Smart Grids das Top-Thema.
10.03.2011
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Öffentliche Hand als Pionier
Mit Gebäudesanierungen will die EU ihre Effizienzziele erreichen
Die EU erhöht den Druck und will energetische Sanierungen bei öffentlichen Gebäuden stärker forcieren.
10.03.2011
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„Transformation unterstützen“
ABB-Manager Kreusel über intelligente Gebäude
Video-Interview mit Jochen Kreusel, Topmanager beim Schweizer ABB-Konzern, über intelligente Gebäude.
03.03.2011
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Das Extra an Energie
Plusenergiehäuser sind die Hoffnungsträger
Plusenergiehäuser könnten zu den Hoffnungsträgern im energieeffizienten Bauen avancieren.
17.02.2011
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Europa setzt ehrgeizige Ziele
Kommission will öffentliche Bauten schrittweise sanieren
Die Pläne der Europäischen Kommission sind ehrgeizig: Ab 2014 sollen öffentliche Gebäude schrittweise saniert werden.
10.02.2011
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Deutsche wollen schlaue Städte
Umfrage zeigt: Deutsche wünschen sich intelligente Cities
Eine Umfrage ergab, dass sich die Deutschen intelligente Lebensräume wünschen
27.01.2011
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„Fast-Nullenergie“ fürs Klima
Europäische Gebäudestandards werden strenger
EU-Richtlinie bestimmt die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden.
20.01.2011
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Wie smart der Bürger sein will
Datenschutz bei intelligenten Stromzählern
Verbraucherschützer sehen Risiken beim Smart Meter
13.01.2011
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Shanghai: Nach dem Expo-Ende
Das Messegelände verwandelt sich wieder in eine Baustelle
So schnell wie die Pavillons für die Expo erbaut wurden, werden sie auch wieder abgerissen. Das beflügelt hitzige Debatten.
04.11.2010
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Impressionen von der Expo in Shanghai
Die Weltausstellung in China
energlobe.de besucht die Expo in Shanghai.
04.11.2010
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Pavillons aus Papier und Plastik
Innovative Baumaterialien für umweltschonende Städte
Auf der Weltausstellung in Shanghai zeigen viele Länder wie man nachhaltige Gebäude bauen kann.
21.10.2010
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Chillen auf dem Pflanzenteppich
Grünflächen in Großstädten sind ökologisch und sinnvoll
Obstgärten auf Dächern sowie die gezielte Begrünung in Innenstädten steigern die Lebensqualität erheblich.
07.10.2010
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Öko-Architektur für China
Bill Dunster baut energieeffiziente Häuser
Auf der Expo in Shanghai präsentiert der Architekt Bill Dunster sein emissionsfreies Haus.
30.09.2010
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Ein Schluck aus dem Zürisee
Die Schweiz ist ein Vorbild für nachhaltiges Wassermanagement
energlobe.de-Redakteurin Jelena Nikolic hat auf der Expo 2010 in Shanghai einen Schluck Züriwasser probiert.
23.09.2010
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Grüne Mauer um Wüstenstädte
Bakterien machen Sand zu Stein
Ein Bakterium, das Sand zu Stein werden lässt, soll die Ränder der Sahara fruchtbar machen und die Desertifikation stoppen.
23.09.2010
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Viel Wind um einen Wolkenkratzer
Mit grüner Architektur macht der Strata Tower von sich reden
Das höchste Gebäude in London gleicht einem Rasierer. Windturbinen auf dem Dach erzeugen Strom.
16.09.2010
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Teetrinken im emissionsfreien Haus
Ökomodernismus aus GB
Zuerst baut Bill Dunster emissionsfreie Häuser, danach ganze Siedlungen, die komplett ohne CO2-Emissionen wirtschaften.
16.09.2010
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„China hat nicht vor, kürzer zu treten“
Interview mit Stadtplaner Head
Peter Head von der Ingenieurfirma ARUP sollte Asiens erste Ökostadt bauen, doch die Bagger stehen still
09.09.2010
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Das Lächeln unter der Krone
Zwei energlobe.de-Redakteure auf der Expo in Shanghai
Visionen für humanere Städte – energlobe.de besuchte die Expo in Shanghai.
01.09.2010
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Passivhaus-Hauptstadt FFM
In Frankfurt hat sich effizienter Standard durchgesetzt
In der Main-Metropole hat sich der effiziente Standard durchgesetzt.
15.07.2010
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Bauarbeiter gesucht
Wie Chinas Stadtplaner das Urban Millennium meistern wollen
In den kommenden zwanzig Jahren muss in Chinas Städten Lebensraum für rund 350 Millionen Menschen geschaffen werden.
09.06.2010
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Zentren der Zukunft
Wie schnell wachsende Großstädte die Welt verändern
Die UN prognostiziert: Riesenstädte wachsen weiter. Eine Mammutaufgabe für Stadtplaner.
03.06.2010
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Siegel für Grüne Architektur
Ökologische Gebäudestandards senken den Energiebedarf
Das kleine ABC der internationalen Standards für nachhaltiges Bauen.
27.04.2010
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Grüne Architektur
Der Weg zu nachhaltigem Wohnen und Leben
Das Konzept der Grünen Architektur ist vielseitig und umfasst alle Varianten des umweltschonenden Bauens.
15.04.2010
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Die Hitze der Stadt
Der kommunale Kampf gegen den Klimawandel ist mühsam, aber nötig
Kommunen für den Klimaschutz: Gebäudesanierung, neue Umweltzonen und mehr Erneuerbare.
31.03.2010
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UBA setzt Maßstäbe
Nachhaltige Bauprinzipien im Umweltbundesamt
Angesichts steigender Energiepreise wächst das Interesse an nachhaltigem, energiesparendem Bauen.
31.03.2010
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Hightech-Stadt in der Wüste
Am Arabischen Golf wird die erste nachhaltige Stadt der Welt gebaut
Am Arabischen Golf wird die erste nachhaltige Stadt der Welt gebaut
15.03.2010
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Artikel:
Der Stoff, aus dem die Träume sind – für Walter Leitner ist das Kohlendioxid. In einem Forschungsprojekt namens „Dream Production“ arbeitet der Chemiker der RWTH Aachen gemeinsam mit Forschern von RWE und Bayer daran, aus dem Klimakiller einen Kunststoff zu machen.
Im Chemiepark Leverkusen soll im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 4,5 Mio Euro geförderten Projekts eine Pilotanlage entstehen, in der Vorstufen von Kunststoffen produziert werden, die schließlich als Dämmstoffe oder in der Autoindustrie eingesetzt werden können.
Es braucht einen „Heiratsvermittler“
Kohlendioxid ist reaktionsträge und verbindet sich nur schwer mit anderen Stoffen. Mit Hilfe eines Katalysators bringen die Forscher das CO2 dennoch dazu, mit anderen Kohlenstoffverbindungen zu reagieren und zu einem neuen Stoff zu werden: Polyetherpolycarbonatpolyole (PPP). „Der Katalysator ist dabei so etwas wie ein Heiratsvermittler, der die Bausteine miteinander verknüpft“, erklärt Leitner, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Chemie und Petrolchemie an der RWTH Aachen.
Katalysatoren sind an der Herstellung von mehr als 85 Prozent aller chemischen Produkte beteiligt – auch bei den sogenannten „Dream Reactions“. Das sind Reaktionen, die bisher nur im Labor getestet wurden und von deren industrieller Umsetzung man nur träumen konnte.
Ziel des Forschungsprojektes ist es nun, diese Träume großtechnische Realität werden zu lassen und nebenbei Ressourcen zu sparen. Immer noch ist die Mehrzahl der chemischen Prozesse auf Erdöl als Kohlenstofflieferant angewiesen; in der „Dream Production“ wird der fossile Rohstoff nun zumindest teilweise durch CO2 ersetzt.
RWE testet Alternativen
Das CO2 dafür stammt vom Essener Energiekonzern RWE, genauer aus dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem bei Köln. Für die Produktion von Kunststoffen aus CO2 muss der Klimakiller aus dem Gasgemisch, das den Kühlturm verlässt, abgeschieden werden. Dazu entwickelt RWE derzeit zusammen mit Partnern eine CO2-Wäsche, die das Kohlendioxid besonders effizient aus dem Rauchgas trennen soll. Denn die CO2-Abtrennung mindert den Wirkungsgrad der Kraftwerke und kostet Geld. „Kunststoff aus CO2 ist für uns deshalb eher weiter in die Zukunft gedacht“, sagt Manfred Lang von RWE Power.
Für RWE ist „Dream Production“ eines von mehreren Projekten in seinem „Innovationszentrum Kohle“ in Niederaußem. Hier wird getestet, wie CO2 durch Algen in Biomasse umgewandelt oder von Mikroorganismen verspeist werden kann. Der Vorteil dieser beiden Experimente: Dabei werden nach der Rauchgasreinigung die kompletten Rauchgase des Kohlekraftwerks verwendet, das CO2 muss nicht mehr extra abgeschieden werden.
An der Verstofflichung von CO2 wird auch anderswo gearbeitet: Der Wissenschaftler Jeffrey Coates hat nach einem ähnlichen Verfahren Kunststoff aus CO2 und Orangenschalen hergestellt. Zur Vermarktung seiner Erfindung hat er das Unternehmen Novomer gegründet, das vor kurzem 6,6 Millionen Euro Risikokapital von zwei Firmen erhielt, die in Wissenschaftsfirmen investieren.
Nur 1 Prozent CO2 wird stofflich verwertet
Eines wird aber wohl für immer ein Traum bleiben: die Lösung des Klimaproblems allein durch die chemische Verwertung von CO2 zu erreichen. Bereits heute wird Kohlendioxid in der chemischen Industrie genutzt, etwa bei der Herstellung von Kunstdünger und von Aspirin. Diese Verwendung macht aber nach Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie nicht mehr als 1 Prozent der jährlichen CO2-Emissionen Deutschlands aus.
Dennoch sind die Forscher zuversichtlich: „Einen Teil des Abfallstoffs der Energieerzeugung in wertvolle Produkte umzuwandeln und damit auch noch andere Rohstoffquellen zu schonen, leistet einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen,“ sagt Leitner. „Diese Herausforderung ist Ansporn für unsere Forschung.“
Weitere Informationen:
Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie: Positionspapier zur stofflichen Verwertung von CO2: www.dechema.de
Übersicht über weitere Projekte zur stofflichen Verwertung von CO2: www.chemieundco2.de
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