10.03.2011
Wissenschaft / Wirt/Sozial
Schmonzette

Die Kanzlerin und der Wasserstoff

DWV-Präsident Töpler über Unterstützung von oberster Stelle

Joachim Müller-Soares

Die Bundeskanzlerin ist Physikerin. Deshalb kann man hervorragend mit ihr über technische Details wie Wirkungsgrade diskutieren – sagt Johannes Töpler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands. Ihr Interesse an dem Thema Wasserstoff habe sie bereits vor Jahren bekundet: „Wenn sie nicht in die Politik gegangen wäre, würde sie vermutlich in der Brennstoffzellen-Forschung arbeiten“, bestätigt Töpler im Video-Interview mit ENERGLOBE.DE. Töpler selbst hat in den siebziger Jahren zur Zeit der ersten Ölkrise promoviert und sich „den sauben Energien als Lebensaufgabe eines Physikers verschrieben“.